Trading mit CFDs und Broker Vergleich

CFD ist in der Finanzwirtschaft in Bezug zu einem Anlageobjekt und dessen Wertentwicklung eine Zahlungsvereinbarung zwischen zwei Parteien. Ein CFD gilt als Derivat mit einem bekannten Basiswert. Bei Vertragsabschluss ist eine Sicherheitsleistung zu erbringen. Ziel des Anlegers ist es, von dem gewünschten Leverageeffekt zu profitieren. Im Fachjargon wird von 'Short gehen' oder 'Long gehen' gesprochen.

Erläuterungen zum Kontextverständnis

Ein CFD bezeichnet einen Contract for Difference. Die deutsche Übersetzung lautet Differenzkontrakt. Es handelt sich dabei um eine Zahlungsvereinbarung zwischen zwei Parteien, dem Käufer und Verkäufer. In der Regel ist ein Broker als Vermittler zwischengeschaltet. Das Ziel eines CFDs ist die beabsichtige Gewinnerzielung eines Anlegers. Die Finanzwirtschaft beschreibt nach betriebswirtschaftlichem Verständnis den Ort der Kapitalbeschaffung und Investition. Das Anlageobjekt kann beispielsweise Soja und die Gewinnung vom Mehl oder Öl aus diesem Produkt sein. Die Wertentwicklung, also Erfolg und Entwicklung von Aufzucht,  Ernte und Gewinnung der Endprodukte, sowie klimatischen Einflussfaktoren, kann an Tag des Vertragsabschlusses nur vermutet werden.

Die Zahlungsvereinbarung erfolgt in der Regel zwischen zwei Parteien, dem Käufer und dem Verkäufer. Dem kann eine dritte Partei, der Broker zwischengeschaltet sein.

Die Parteien werden unter dem Punkt Zahlungsvereinbarung definiert und beschrieben. Das Derivat bezeichnet einen an einem Finanzmarkt abgeschlossenen gegenseitigen Vertrag für ein Anlageobjekt. Gegenstand ist sein fiktiver Wert in der Zukunft. Da der aktuelle Preis bereits ermittelt werden kann, dient er als Basiswert einer angenommenen Wertentwicklung. Der Basiswert ist der am Tag des Vertragsabschlusses bekannte Marktwert eines Anlageobjektes. Die Gewinnerzielung wird im folgenden Beispiel näher beschrieben. Dort werden auch die vorab definierten und beschriebenen Begriff genutzt. Die Sicherheitsleistung ist eine Art Pfandgeld, mit dem der Anleger seine Absicht an dem CFD bestätigt und sich mit dem Effekt einverstanden erklärt. Der Effekt lässt sich wörtlich mit Hebeleffekt übersetzen. In der Finanzwirtschaft beschreibt er die Wirkung die Fremdkapital auf das eingesetzte Kapital der Spekulanten hat, beziehungsweise haben wird.

'Short gehen' oder 'Long gehen' bezieht sich auf die Absicht des Anlegers bei seinem CFD. Entweder setzt er auf steigende oder auf fallende Kurse. Die Verwechslungsgefahr zwischen dem Trading mit CFDs und klassischen Termingeschäften liegt im Detail. Zwar haben beide einen klar festgelegten Anfangszeitpunkt, jedoch ist bei CFD der Endzeitpunkt offen, bei Termingeschäften steht er schon am Tag des Vertragsabschlusses fest. Per Definition haben bei Termingeschäften Anfangs- und Endzeitpunkt klar genannt zu sein. In diesem Beispiel sei Sojaöl das Anlageobjekt auf dessen Wertentwicklung spekuliert wird.

Folgender Kontrakt wird an einem Börsenplatz angeboten:

Der Basiswert für Sojaöl wird mit 100 Geldeinheiten gehandelt. Möglichkeit A ist, dass die Kurse steigen werden. Möglichkeit B ist, dass die Kurse fallen werden. Der Anleger favorisiert ein Angebot und entscheidet sich dafür. In diesem Fall sei es Möglichkeit A mit einer prognostizierten Gewinnerwartung von 500:1. Es werden 100 GE investiert und nach einer Zeit x soll der Gewinn das 500fache betragen, also 50000 GE. Jedoch ist es auch durchaus möglich, dass in Wirklichkeit weniger Gewinn erwirtschaftet wird oder gar ein Verlust entsteht. Egal wie das Ergebnis am Zieltag ausfallen wird hat es der Anleger zu tragen. Der Broker verlangt von ihm eine Sicherheitsleistung als Bestätigung eines rechtskräftigen Geschäftes. Folglich ist der CFD Trading sehr risikoreich, hat aber auch enormes Potenzial.


Vorteile bei Erwerb von CFDs

  • Geringer Kapitaleinsatz
  • Hebelwirkung
  • Hohe Gewinnchancen
  • Zugang zu internationalen Märkten

Nachteile von CFDs

  • Hohes Risiko
  • keine Einflussmöglichkeiten auf die Wertentwicklung


Anbieter von CFDs

  • flatex AG
  • Sparkassen Broker
  • cmc markets
  • ETX Capitals
  • GKFX
  • AvaTrade

Merkmale eines seriösen Brokers

  • verfügt über Erfahrung und Expertise
  • hat einen guten Ruf am Markt
  • informiert den Anleger umfassend
  • nennt Chancen und Risiken des CFD Trading
  • bietet Interessierten ein Testkonto an